Zwischenmenschliche Beziehungen im Arbeitgebermodell

Author
:
Michael Supp
Publish Date
:
2009-07-16
Publisher
:
Grin Verlag
ISBN
:
9783640374823
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Arbeitgebermodell soll behinderten Menschen eine größtmögliche Selbstbestimmung bieten. Die Behinderten werden dabei als Arbeitgeber installiert. In dieser Funktion können sie selbst ihre persönlichen Assistenten auswählen. Diese sollen durch Verrichtung der Assistenzleistungen dafür sorgen, dass die Selbstbestimmung des behinderten Arbeitgebers erreicht werden kann. Sie übernehmen dabei alle Aufgaben und Tätigkeiten, die der Behinderte nicht selbst ausführen kann. Der Arbeitgeber und sein Assistent verbringen in diesem Kontext oft 24 Stunden zusammen. Dieses Zusammensein erstreckt sich in der Regel auf alle Lebensbereiche des Arbeitgebers. Die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Arbeitgebern und seinen Assistenzgebern sind bisher nur wenig untersucht worden. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, diese Beziehungen zu erforschen und näher zu analysieren. In Kapitel eins wird der Begriff 'Behinderung' beleuchtet und verschiedene Definitionen vorgestellt. Im darauf folgenden Kapitel wird der Begriff der 'Selbstbestimmung' definiert und abgegrenzt. Die Selbstbestimmung ist das Ziel und der Zweck des Arbeitgebermodells, welches in Kapitel drei vorgestellt wird. Die ersten drei Kapitel dienen somit dazu das Setting darzustellen, in dem die fokussierten zwischenmenschlichen Beziehungen stattfinden. In Kapitel vier sind die theoretischen Vorüberlegungen enthalten. Sie basieren insbesondere auf der Beziehungswissenschaft. Daraus folgend wird in Kapitel fünf die genaue Fragestellung entwickelt. Kapitel sechs beschreibt das methodische Vorgehen dieser Arbeit. Die Untersuchung erfolgte mit zehn Leitfadeninterviews. In Kapitel sieben wird der Leser in die fünf konkret untersuchten Assistenzverhältnisse eingeführt. Diese werden in Kapitel acht innerhalb verschiedener Auswertungskategorien differenzierter betrachtet. Die Ergebnisse werden im neunten Kapitel zusammengefasst und anschließend wird ein Fazit gezogen.
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Zwischenmenschliche Beziehungen im Arbeitgebermodell

Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Arbeitgebermodell soll behinderten Menschen eine größtmögliche Selbstbestimmung bieten. Die Behinderten werden dabei als Arbeitgeber installiert. In dieser Funktion können sie selbst ihre persönlichen Assistenten auswählen. Diese sollen durch Verrichtung der Assistenzleistungen dafür sorgen, dass die Selbstbestimmung des behinderten Arbeitgebers erreicht werden kann. Sie übernehmen dabei alle Aufgaben und Tätigkeiten, die der Behinderte nicht selbst ausführen kann. Der Arbeitgeber und sein Assistent verbringen in diesem Kontext oft 24 Stunden zusammen. Dieses Zusammensein erstreckt sich in der Regel auf alle Lebensbereiche des Arbeitgebers. Die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Arbeitgebern und seinen Assistenzgebern sind bisher nur wenig untersucht worden. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, diese Beziehungen zu erforschen und näher zu analysieren. In Kapitel eins wird der Begriff 'Behinderung' beleuchtet und verschiedene Definitionen vorgestellt. Im darauf folgenden Kapitel wird der Begriff der 'Selbstbestimmung' definiert und abgegrenzt. Die Selbstbestimmung ist das Ziel und der Zweck des Arbeitgebermodells, welches in Kapitel drei vorgestellt wird. Die ersten drei Kapitel dienen somit dazu das Setting darzustellen, in dem die fokussierten zwischenmenschlichen Beziehungen stattfinden. In Kapitel vier sind die theoretischen Vorüberlegungen enthalten. Sie basieren insbesondere auf der Beziehungswissenschaft. Daraus folgend wird in Kapitel fünf die genaue Fragestellung entwickelt. Kapitel sechs beschreibt das methodische Vorgehen dieser Arbeit. Die Untersuchung erfolgte mit zehn Leitfadeninterviews. In Kapitel sieben wird der Leser in die fünf konkret untersuchten Assistenzverhältnisse eingeführt. Diese werden in Kapitel acht innerhalb verschiedener Auswertungskategorien differenzierter betrachtet. Die Ergebnisse werden im neunten Kapitel zusammengefasst und anschließend wird ein Fazit gezogen.